Gedanken zum zweiten Advent

Blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

Lk 21,28

Adventszeit, eine Zeit in der uns wieder deutlich wird, dass wir in und mit einer gewissen Erwartung leben. Trotz aller Tristes dieser Tage freuen sich viele auf den geschmückten Weihnachtsbaum, die Behaglichkeit, das leckere Weihnachtsessen. Auch wenn vieles in der momentanen Situation durch die Coronapandemie nicht so verlaufen wird, wie wir es gewohnt sind.

Wenn wir aber den Bibelvers aus dem Lukasevangelium im Zusammenhang lesen, werden wir feststellen, dass der Herr Jesus in den Versen 25 bis 28 von Naturkatastrophen auf der Erde, die seiner Wiederkunft vorangehen werden, spricht.
Es werden unfassbare Dinge geschehen, die so gewaltig sein werden, dass Menschen dadurch sogar ihr Leben verlieren.

Ja, angesichts der gegenwärtigen weltweiten Situation ist einigen die Lust auf Weihnachten verloren gegangen. In manchen Familien herrscht die die Trauer über den Verlust eines geliebten Mitmenschen. Einige stehen vor großen Herausforderungen und sorgen sich um die Zukunft.
Doch ist Weihnachten nicht der Beginn einer neuen Hoffnung? Können wir es nicht auch so sehen, dass gerade in der Adventszeit das Warten auf eine bessere Zukunft eine verheißene Antwort hat?

Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

Lk. 21,27-28

Ja, der Herr Jesus Christus wird sichtbar wiederkommen und wir dürfen zu ihm aufblicken und es ist gewiss, unsere Erlösung ist nahe!

So werden wir auch in dieser Adventszeit aufgefordert unsere Blickrichtung zu ändern, nach oben zu schauen. Von dort wird unsere Hilfe kommen! Der zweite Advent darf uns noch einmal daran erinnern, dass das Schönste noch kommt, nach Fritz Rienecker.

So wird dann im Dunkel unseres Alltags das Licht der Hoffnung leuchten, auch daran wollen uns die Kerzen auf dem Adventskranz erinnern. Wir dürfen festhalten, dass unser Warten, unsere Erwartungshaltung mit einer besonderen Verheißung verbunden ist. Und so haben es sich auch die ersten Christen aufmunternd zugerufen:

Maranatha, der Herr kommt!

Ich wünsche allen einen gesegneten zweiten Advent.

Andreas

Gläubig, aber nicht leichtgläubig. "Bibelfreak", (In)Fragensteller, verliebt in Kirchengeschichte und dem Historischen Hintergrund der Bibel. Und immer auf der Suche nach der Wahrheit in der Wahrheit. Alles hinterfragen - auch mit der Aussicht keine Antwort zu finden. Ich mag Josua, David, Petrus und Paulus. Und noch viele andere Personen in der Bibel, vor allem aber die "Versager und Chaoten"...

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