Gedanken zum dritten Advent

Bereitet den Weg des HERRN, siehe, der Herr, HERR, kommt als ein Starker.

Jesaja 40,3.10

Adventszeit bedeutet ja nicht nur Warten oder Erwarten, sondern auch bereit sein. Wenn jemand zu Besuch kommt, bereiten wir nicht auch alles vor? Das Gästezimmer wird hergerichtet, leckereres Essen wird zubereitet und an alles gedacht um dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Kommen des Herrn Jesus Christus wird angekündigt und es soll sein Weg vorbereitet werden. Als der Herr Jesus in diese Welt geboren wurde war sein Wegbereiter der Täufer Johannes.

Aber auch heute will der Herr Jesus zu uns kommen. Sind wir dafür vorbereitet? Aber nicht nur ganz persönlich möchte ER in unser Leben kommen. Er kommt auch in jedem der Not leidet, der Hilfe braucht, zu uns:

Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an; denn ich war hungrig, und ihr gabt mir zu essen; ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.
Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich, oder durstig und gaben dir zu trinken?
Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf, oder nackt und bekleideten dich? Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.

Mt. 25,34 -40

Dieses Bild aus dem Matthäusevangelium fordert zum Nachdenken heraus, sind auch wir bereit dem zu helfen der in Not ist und auf Hilfe wartet?

Einst kam der Herr Jesus als kleines Kind zu uns, aber wir erwarten nun sein zweites Kommen. Und dann wird er als ein Starker, als Mächtiger kommen. Zugleich kommt er mit einem tröstendem Zuspruch:

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Thron sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Und der, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu.

Mt. 25,34 -40

Ja, als ein Starker wird der Herr Jesus zu uns kommen und alle Not wird dann ein Ende haben. Diese verheißene Zusage aus Gottes Wort dürfen wir erwarten.

Adventszeit, warten wir auf den Urlaub, um uns zu erholen oder auf das Weihnachtsfest mit all dem leckeren Vergnügen? Oder sind auch unsere Herzen bereit mit der Erwartung, dass der Herr Jesus Christus einziehen kann? Sind wir dann nicht auch gerne Wegbereiter für den Herrn Jesus Christus und für die Menschen, die auf Hilfe warten?

Und zum Schluss, erwarten wir auch seine zweite Ankunft als Starker, Mächtiger?

Siehe, der Herr, HERR, kommt als ein Starker, und sein Arm wird für ihn herrschen; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er erworben, geht vor ihm her.

Jes. 40,10

Ich wünsche allen einen gesegneten dritten Advent.

Andreas

Gläubig, aber nicht leichtgläubig. "Bibelfreak", (In)Fragensteller, verliebt in Kirchengeschichte und dem Historischen Hintergrund der Bibel. Und immer auf der Suche nach der Wahrheit in der Wahrheit. Alles hinterfragen - auch mit der Aussicht keine Antwort zu finden. Ich mag Josua, David, Petrus und Paulus. Und noch viele andere Personen in der Bibel, vor allem aber die "Versager und Chaoten"...

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